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Hensel Metalltechnik

Hensel Metalltechnik sichert Zukunft durch Qualifizierung

Bei der Hensel Metalltechnik GmbH & Co. KG in Siegen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter systematisch weitergebildet. Deshalb beteiligt sich die HMT auch an dem Projekt „WeiterBilden“ der Sozialpartnerinitiative „Lebenslanges Lernen“.Siegen, 28. August 2012. Bei der HMT Hensel Metalltechnik GmbH & Co. KG in Siegen-Kaan-Marienborn werden hochwertige Gehäusesysteme aus Feinblech hergestellt. Dabei sind die Anforderungen an die Qualität der Produkte in den letzten Jahren enorm gestiegen. Gleiches gilt entsprechend für die Qualifikationen der rund 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens, das zur Hensel-Firmengruppe mit Sitz in Lennestadt-Altenhundem gehört. Deshalb beteiligt sich die HMT auch an dem Projekt „WeiterBilden“ der Sozialpartnerinitiative „Lebenslanges Lernen“.

„Wir haben gemeinsam mit den Projektverantwortlichen ein Konzept mit drei Schwerpunkten erarbeitet, welches in dieser Form ohne die Initiative nicht möglich gewesen wäre“, erläutert Betriebsleiter Rainer Gerhardt.  Im Mittelpunkt steht dabei eine „Grundqualifikation Metall“ für alle an- und ungelernten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der zweite Projektschwerpunkt ist die Weiterentwicklung der bereits vorhandenen Qualifikationsmatrix. Sie soll dem Unternehmen einen genaueren Überblick über die mittel- und langfristige Personalentwicklung verschaffen und so die Planung erleichtern helfen. Schließlich steht als dritter Punkt die Verbesserung der betriebsinternen Kommunikation  auf dem Projektfahrplan. Dies soll im Rahmen eines Gruppenleiter-Workshops auf den Weg gebracht werden.

„Der wichtigste und für uns aufwendigste Punkt ist jedoch die Grundqualifizierung Metall, die wir im Unternehmen durchführen“, so Rainer Gerhardt weiter. Einmal pro Woche nehmen daran für vier Stunden etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teil. Die Unterrichtsinhalte werden in verschiedenen Blöcken mit unterschiedlicher Unterrichtsdauer vermittelt. So sind beispielsweise 36 Unterrichtsstunden für das „Lesen und Verstehen von technischen Zeichnungen“ vorgesehen. Innerhalb von 40 Unterrichtsstunden werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Fügeverfahren vertraut gemacht. Hinzu kommen Themenblöcke „Materialeigenschaften“, Qualitätssicherung und Messverfahren“, „Bohren, Senken und Maschineneinstellung“, „Grundkenntnisse Biegen“, „Grundbegriffe der Instandhaltung“ und „Arbeitsplatzorganisation“. Insgesamt ist für die Durchführung ein Zeitraum von 12 Monaten vorgesehen.

„Wir haben uns von Beginn an dazu entschlossen, diese Weiterbildung flächendeckend allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus unserer Fertigung anzubieten. Um für eine entsprechenden Information und Motivation zu sorgen, wurde ein Workshoptag vorgeschaltet. Wir sind sehr froh, dass dieses Angebot eine so große Resonanz in unserer Belegschaft gefunden hat“, unterstreicht Rainer Gerhardt. „Für die Beschäftigten der HMT eröffnet diese Fortbildung nicht nur neue Qualifizierungschancen, sie macht gleichzeitig auch die vorhandenen Arbeitsplätze ein Stück weit sicherer“, ergänzt der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Serwan Kittani. Das Unternehmen profitiert von der verbesserten Qualifikation, aber auch von einer größeren Sensibilisierung der Beschäftigten. Das Verständnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unternehmerische Entscheidungen wurde erweitert, neue Perspektiven eröffnet.„Wir wollen uns zukünftig zu einem Systemlieferanten komplexer und hochwertiger Feinblechkomponenten weiter entwickeln. Deshalb sind wir froh, dass wir mit diesem Projekt einen wesentlichen Schritt auf diesem Weg tun können.“ In diesem Zusammenhang verweist Betriebsleiter Gerhardt auch auf ein neues Produkt, mit dem man sich auf dem Markt breiter aufstellen möchte. „HETLIGHT“ nennt sich die Entwicklung, mit dem das Unternehmen den Einstieg in die Lichttechnik gewagt hat. „Hetlight ist ein Beleuchtungssystem für die Industrie, speziell für Produktionsstätten und Lagerhallen, mit einer besonders gleichförmigen Lichtverteilung und einer hohen Energieeffizienz. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit diesem neuen Produkt gute Wettbewerbschancen haben.“

Dieser Strategiewechsel, weg von der reinen Blechverarbeitung, hin zu einem eigenständigen und hochwertigen Produkt, ist für Rainer Gerhardt ein wesentliches Element der Zukunftssicherung für die Hensel Metalltechnik GmbH & Co. KG. „Dass damit auch die Anforderungen an unsere Beschäftigten in der Produktion steigen würden, war uns von Anfang an klar. Mit dem Weiterbildungsprojekt der Sozialpartnerinitiative haben wir die richtige Antwort auf diese Herausforderung gefunden.“

Hensel Metalltechnik GmbH & Co. KG

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