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Kooperation besiegelt

Sozialpartner starten Projekt „WeiterBilden“ jetzt auch offiziell

Siegen, 17. März 2011. Der VdSM Verband der Siegerländer Metall­industriellen e.V. und die IG Metall Siegen haben 2010 im Rahmen ihrer Sozialpartnerinitiative „Lebenslanges Lernen“ das Projekt „WeiterBilden“ auf den Weg gebracht. Gemeinsam mit den Projektpartnern Berufsfortbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtung des DGB (bfw) und der regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft KM:SI GmbH sollen interessierte Unternehmen in der Region beim Aufbau eines strukturierten betriebsinternen Weiterbildungs- und Qualifikationsmanagements unterstützt werden. Die Projektpartner trafen sich im März 2011 im Haus der Siegerländer Wirtschaft in Siegen zur Unterzeichnung des für die praktische Umsetzung erforderlichen Kooperationsvertrages. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Es wird unterstützt vom Europäischen Sozialfonds und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Bislang nehmen 15 Unternehmen aus Siegen-Wittgenstein daran teil. Mit ihnen konnten bereits erste konkrete betriebliche Vorhaben vereinbart werden.

Im Rahmen der Unterzeichnung der Kooperationsverträge machten die Projektpartner noch einmal ihr Interesse an einem möglichst erfolgreichen Projektverlauf deutlich. „Gerade vor dem Hintergrund der zu erwartenden demografischen Entwicklung und dem damit verbundenen Rückgang an Fachkräftenachwuchs in den nächsten Jahren gewinnt die berufliche Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den vorwiegend mittelständischen Unternehmen eine ganz besondere Bedeutung“, sagte VdSM-Geschäftsführer Joachim Schmidt-Classen.

„Viele Unternehmen merken heute schon, dass die Zahl der Jugendlichen, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben, zurückgeht. Diese Entwicklung wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen“, ergänzte Hartwig Durt, Erster Bevollmächtigter der IG-Metall Siegen. Gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen sollen deshalb nachhaltige Strukturen und Instrumente für die Qualifizierung und die berufliche Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt und für die zukünftige Personalentwicklung in den Unternehmen nutzbar gemacht werden.

Erste konkrete Vorhaben sind bereits auf den Weg gebracht. Dabei geht es in einem Fall beispielsweise um den Aufbau einer systematischen innerbetrieblichen Qualifizierung von gewerblich-technischen Mitarbeitern. Ein weiteres Projekt steht unter der Überschrift: „Einführung eines wirksamen Besprechungswesens als Grundbaustein strukturierten Lernens im Unternehmen“. „Wir haben mit der Arbeit vor Ort begonnen. Weitere Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen“, so Projektleiterin Rita Kley vom bfw. Neben den Maßnahmen in den Unternehmen gibt es auch eine Schulungsreihe für betrieblich Verantwortliche für Weiterbildung und Personalentwicklung. In verschiedenen Workshops wird dabei aktuelles Wissen vermittelt. Ein erstes Netzwerktreffen fand ebenfalls bereits statt, weitere sind geplant, denn gerade der Austausch untereinander ist aus der Sicht der beteiligten Unternehmen ein wichtiges Element.

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